Jahreslosung 2011

Lass dich nicht vom Bösen überwinden,

sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Röm 12, 21

 

Gedanken zu Röm 12, 17-21:

 

Text:  Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.« Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln« (Sprüche 25,21-22). Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

 

Überwinden bedeutet siegen. Wir sollen uns also nicht vom Bösen besiegen lassen, sondern das Böse besiegen. Wir sind Überwinder, wir sind Sieger! Aber wissen wir das nur theoretisch oder leben wir auch praktisch danach?

Das Böse in der Welt zeigt sich auf vielfältige Weise. Wer im Fernsehen die Nachrichten schaut, versteht, was ich meine. Wie soll man nun als Christ dem Bösen in der Welt begegnen?

 

1. Wir müssen lernen, die Welt so zu sehen, wie Gott sie sieht. Das können wir tun, indem wir in der Bibel lesen und so sehen, wie Gott mit der Welt und dem Bösen in ihr umgeht.

 

2. Wir müssen lernen, wie Jesus in der Welt lebte. Er begegnete allen Menschen mit Liebe und er folgte bewusst Gottes Plan.

 

3. Wir müssen lernen, was tun und nicht tun sollen: Im Text steht: Wir sollen nicht vergelten. (Vers 17 und 19)

 

Auf all dieses Böse und Ungerechte sollen wir mit Gutem antworten. Wir sollen, wenn es möglich ist, miteinander in Frieden leben. Manchmal ist es nicht möglich, aber man sollte es auf jeden Fall versuchen. Wenn man ungerecht behandelt wird und in Versuchung gerät, mit Bösem zu antworten, dann hilft oftmals ein (stilles) Gebet um Gelassenheit. Im Text steht, dass wir auf den Tag warten sollen, an dem Gott alle Ungerechtigkeit rächt, anstatt uns selbst zu rächen. Wir sollten auch im Blick behalten, wie geduldig und gnädig Gott jeden Tag mit uns ist und mit dieser Geduld auch unseren Mitmenschen begegnen. Vor allem aber sollten wir Röm 5, 5 im Gedächtnis haben: Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.

Wir sind durch den Heiligen Geist mit derselben Liebe erfüllt, mit der Gott die Welt liebt. Mithilfe dieser Liebe haben wir die Kraft, das Böse zu überwinden. Wir müssen es nur wirklich wollen und die Liebe auch wirklich einsetzen. Das ist der Punkt wo wir uns fragen müssen: Bin ich nur im Kopf oder auch im Herzen Christ? Wenn wir das Geschenk der Liebe annehmen, können wir uns von Jesus verändern lassen und mehr und mehr werden wie er und den Menschen so wie er begegnen. Die Frage What Would Jesus Do? ("was würde Jesus tun?") ist in diesem Jahr mit dieser auffordernden Losung aktueller denn je.

 

Fragen für 2011:

 

Will ich ein Siegerleben, ein Überwinderleben führen?

Will ich im Namen Jesu leben, lieben, auch leiden, Gutes tun?

1.1.11 18:02
 


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